Landesausstellung 2018

„Stille Nacht!“ übertraf Erwartungen bei Weitem

Rund 72.000 Personen haben die Landesausstellung „200 Jahre Stille Nacht!“ besucht. Damit wurde das Ziel von 50.000 Gästen bei Weitem übertroffen. Der Höhepunkt des Besucheransturms war erwartungsgemäß im Dezember.

Mehr als 29.000 Gäste konnten im Salzburg Museum begrüßt werden – gefolgt von Oberndorf und Hallein mit zusammen gut 20.000.  Die kleineren Museen in Arnsdorf, Wagrain und Mariapfarr brachten es gemeinsam auf 9.500 Interessierte. Fast 13.000 Besucher fanden sich in Hochburg-Ach und in den beiden Standorten in Fügen ein. Nicht in der Gesamtzahl enthalten sind die Wanderer auf dem Gedenkweg in Hintersee, da dieser frei zugänglich ist.

Das Jubiläum fand auch international große Resonanz: Fernsehstationen wie BBC oder CBS haben Beiträge ausgestrahlt. Darüber hinaus ist es auch gelungen, den touristischen Wachstumsmarkt Asien anzusprechenAbgesehen von diesen touristischen Perspektiven bleibt ein Innovationsschub für die Museumslandschaft. In Oberndorf, Hallein, Wagrain und Mariapfarr sind in den vergangenen Jahren neue Museen bzw. Ausstellungen entstanden. Auch der Themenweg in Hintersee ist neu. Nach Ende der Landesausstellung am 3. Februar bleiben außer den Sonderschauen im Salzburg Museen und im Schloss Fügen, die Dauerausstellungen der Stille Nacht Museen bzw. der Joseph Mohr Gedenkweg in Hintersee bestehen.

Dezentrale Landesausstellung an neun Standorten

Am Weihnachtsabend 1818 ließen Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in der kleinen St. Nikola-Kirche in Oberndorf bei Salzburg zum ersten Mal erklingen. Schon um die darauf folgende Jahrhundertwende fand es seinen Weg um die Welt. Inzwischen wird „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in über 300 Sprachen gesungen. Dieses besondere Lied ist Teil des kollektiven Gedächtnisses, der Identität des Landes Salzburg, Europas und jener der ganzen Welt.

Sieben Salzburger Standorte – Salzburg, Oberndorf, Hallein, Arnsdorf bei Lamprechtshausen, Mariapfarr, Hintersee und Wagrain – schließen sich über die Grenzen hinweg mit den Museen in Hochburg-Ach (OÖ) und Fügen (Tirol) zu einer völlig neuen Art der dezentralen Landesausstellung zusammen.

Diese bringt eine nachhaltige Qualitätssteigerung in der Museumslandschaft Salzburgs, denn vier der insgesamt sieben Ausstellungsorte im Bundesland Salzburg wurden zwischen 2016 und 2018 neu gestaltet und präsentieren im Rahmen der Landesausstellung neben ihren Dauerausstellungen auch eigene Sonderschauen.